Montag, 21. September 2009

Ist unser Kind Hochintelligent?

Die Frage, ob das eigene Kind hochbegabt ist, beantworten heutzutage viele Eltern klar mit: "Ja!". Hier eine kurze Liste, an der Mann und Frau erkennen kann, ob ein Kind hochintelligent ist:

- Kann das Kind mit 4 Jahren schon selbst die Schuhe mit Klettverschluß anziehen?
- Redet das Kind hochdeutsch? Ganz wichtiges Kriterium!
- Hört das Kind mehr als 5min zu, wenn Vater oder Mutter etwas vorlesen?
- Ist das Kind in der Lage, ganze Sätze zu bilden?
- Kann das Kind mehr als 3 Stunden ohne Konzentrationsverlust vor dem Fernseher verbringen?
- Ist das Kind in der Lage, Mama und Papa um den kleinen Finger zu wickeln bzw. versucht es das Kind?
- Kann das Kind ein Lied singen?
- Kann das Kind den eigenen Namen schreiben?

Das sind nur ein paar der Kriterien, anhand derer sich herausfinden läßt, ob das eigene Kind tatsächlich hochbegabt ist.

Leider sind die Kriterien nicht ganz ernst gemeint. Dennoch sind viele Eltern heute der Ansicht, ihr Kind ist hochbegabt, obwohl die oder der Kleine nicht wirklich hochbegabt ist. Vermutlich sind die Kriterien in diesem Fall ähnlich der obigen. Es kommt allerdings noch die rosa rote Familienbritte dazu.

Wie auch immer: Liebe Eltern, hochbegabt sind heute nur ganz ganz wenige Kinder. Das ist sehr selten und bei Kindern, die eine solche Begabung haben, bedarf es keiner vorherigen Überlegung "Hochbegabt oder nicht". Im übrigen ist es nach meiner Ansicht auch nicht erstrebenswert. Diese Kinder können oft nicht mit anderen Kindern spielen (erst recht nicht mit Kindern im gleichen Alter) und sind somit krasse Aussenseiter in der Gruppe.

Also: Nur wenn ein Kind z.B. hochdeutsch reden kann (was meines Erachtens zunächst nicht angestrebt werden sollte; Dialekte sind nicht immer schlecht), ist es noch lange nicht hochbegabt. Eltern können ihren Kindern fasst alles beibringen. Kinder sind aufnahmefähiger als man denkt. Es ist nur eine Frage der Zeit und des Aufwands, den man investiert. So kenne ich z.B. auch Kinder (3 Jahre), die alle Autos sofort identifizieren können. Leider ist auch kein Indiz für Hochbegabung, eher schon für einen Vater mit Autotick!

Sonntag, 28. Juni 2009

Soziale Netzwerke und ihre Nachteile

Wer kennt sie nicht, die sozialen Netzwerke. In meiner Gegend ist wer-kennt-wen sehr beliebt.

Den Angaben der Betreiber zufolge hat wer-kennt-wen rund 6,5 Millionen Nutzer (Stand Juni 2009). Der Großteil der Nutzer kommt gegenwärtig aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. In Baden-Württemberg, Berlin und Nordrhein-Westfalen steigen die Nutzeranzahlen ebenfalls stetig an. Nach Erhebung von Nielsen Online war das Angebot hinsichtlich der Nutzerzahl im Dezember 2007 das viertgrößte soziale Netzwerk in Deutschland, außerdem ist wer-kennt-wen derzeit das soziale Netzwerk mit der höchsten Verweildauer (168 Minuten pro Benutzer im Monat) im deutschsprachigen Internet. Seit 2009 steht wer-kennt-wen.de in Österreich und der Schweiz mit identischem Funktionsumfang zur Verfügung. (wiki)

Soziale Netzwerke bringen viele Vorteile wie bspw. Kontakte zu finden oder bestehende zu pflegen. Es gibt aber auch einige Nachteile. Kinder und Jugendliche, die zum Teil gar nicht wissen, wie viele Informationen sie über sich selbst preisgeben, lassen sich über solche Netzwerke leider zu leicht kontaktieren. Da viele Menschen mit diesen Web 2.0 Medien nicht umzugehen wissen, kommt es zu Einträgen wie den folgenden:

- Ein Chef eines Handwerkerbetriebs tritt der Gruppe "Montage finde ich zum Kotzen" oder so ähnlich bei. Seine Mitarbeiter/innen sind teilweise auch schon der Gruppe beigetreten. Die Auswirkungen auf die Arbeitsmoral (vor allem an Montagen) werden sich zeigen.

- Viele Jugendliche geben sehr fragwürdige Bilder von sich preis (ohne Einschränkung, dass nur Bekannte die Bilder sehen können). Ich habe bspw. eine Unmenge von Bilder entdeckt, die Jugendliche in stark alkoholisiertem Zustand kotzend bei Festen zeigen. Teilweise habe ich den Eindruck gewonnen, dass es bereits zu einem Sport geworden ist, die krassesten Bilder von sich zu veröffentlichen. Vielen ist anscheinend nicht klar, dass Webprofile (z.B. bei Bewerbungen) erstellt werden. Sicherlich sind solche Einträge nicht gerade positiv für die Personen.

Ich könnte die Liste schier unendlich fortführen, möchte aber aber vorerst mit einer Bitte abschließen:

Liebe Eltern, bitte überlegt euch ganz genau, ob eure Kinder schon soweit sind, einem solchen Netzwerk beizutreten. Eine Aufklärung kann auch nichts schaden und schaut euch ganz genau an, was eure Kinder in diesen Netzwerken treiben.

Samstag, 9. Mai 2009

Was sind Milchbanken?

Schauspielerin Salma Hayek machte zuletzt Schlagzeilen. Sie stillte beim Besuch eines Krankenhauses in Westafrika ein fremdes Kind.

Diese doch sehr ungewöhnliche Spende wurde in Amerika sehr kontrovers diskutiert und die amerikanischen Milchbänke kamen im Zuge dieser Diskussion auch wieder an die Öffentlichkeit. In der Milchbank wird Muttermilch von Spenderinnen gesammelt. Dadurch sollen früh geborene oder kranke Babys ernährt werden, deren leibliche Mütter ihr Kind nicht mit Muttermilch versorgen können.

In Deutschland gibt es vor allem im Osten auch Milchbanken. In Deutschland wird im Vergleich zu anderen Ländern verhältnismäßig wenig Frauenmilch gesammelt. Deutsche Frauen haben anscheinend auch weniger ein Problem damit, überzählige Muttermilch abzupumpen und die kostbare Nahrung einfach zu entsorgen. Es gibt jedoch auch viele Alternativen zur Muttermilch. Wenn eine Mutter nicht stillen will oder kann, dann steht jede Menge Ersatznahrung zur Verfügung.

Die Frage ist, warum sich das Konzept der Milchbanken nicht in Deutschland durchgesetzt hat und bspw. in Amerika viel stärker zur Anwendung kommt?

Samstag, 18. April 2009

Benjamin Blümchen Online Spiele

Sehr schöne und zum Teil auch sinnvole Online Spiele rund um Benjamin Blümchen:
http://www2.benjaminbluemchen.de/portal/

Freitag, 27. Februar 2009

Gesunde Ernährung der Kinder

Die Karnevalsfeier im Kindergarten ist vorbei und war sehr schön. Die Eltern haben auch sehr viel zum Essen mitgebracht, was von den dem Nachwuchs sehr gut angenommen wurde. Was mich etwas gestört hat, ist das Essensverhalten der Kinder. Leider haben sehr viele Eltern allerlei Süßigkeiten mitgebracht. Das hat dazu geführt, dass sich viele der Kinder am Süßigkeiten Buffet bedient haben. Es gab Kinder, die eine ganze Packung Chips oder Gummibärchen auf einmal vernascht haben.

Liebe Eltern: So geht das nicht. Natürlich gefällt das den Kindern, aber sinnvoll ist so ein Essverhalten sicherlich nicht. Mit welcher Selbstverständlichkeit sich einige Kinder bedient haben, läßt mich erschaudern. Sicherlich war die Veranstaltung eine besondere Situation. Dennoch glaube ich, dass das Essverhalten auch im Alltag bei vielen Kindern nicht korrekt ist und die Eltern auch nicht genug auf eine gesunde Ernährung achten.

Daher an dieser Stelle ein Link auf einen Bericht der Techniker Krankenkasse:
http://www.tk-online.de/tk/ernaehrung/gesund-geniessen-ein-leben-lang/kinder-und-jugendliche/143530

Sonntag, 22. Februar 2009

Wie können unsere Kinder (und wir) 100 Jahre alt werden?

Oder: Das Geheimnis der Hundertjährigen!

Uralt und dabei gesund - wer wünscht sich das nicht? Es gibt in der heutigen Zeit (gerade ist die Finanz- bzw. Wirtschaftskrise in vollem Gange) immer noch viele Personen, bei denen die Gesundheit ein viel größeres Glück als Geld darstellt.

Auf Okinawa, einer kleinen Inselgruppe ca. 400 Seemeilen von Japan entfernt, scheint es nichts ungewöhnliches zu sein, gesund alt zu werden. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer liegt bei 84 Jahren und Frauen werden im Schnitt sogar über 90 Jahre alt! Dabei sind die älteren Menschen auf Okinawa auch noch sehr gesund. Übliche Gebrechen, Arterienverkalkung, Schlaganfälle, Prostata- und Brustkrebs oder Osteoporose sind hier nahezu unbekannt. Dieses Phänomen ist nicht genetisch erklärbar, denn wenn Bewohner von Okinawa in andere Länder auswandern, sinkt die Lebenerwartung entsprechend der durschnittlichen Lebenserwartung des Landes.

Ernährungswissenschaftler und Altersforscher suchen interessiert nach den Gründen für das gesunde Altwerden. Jahrelang wurden die Frauen von Okinawa befragt und in die Kochtöpfe geschaut, um das Geheimnis zu lüften. Dabei kamen allerlei skurile Tipps heraus. Es gibt aber auch wissenschaftliche Gründe, die durch den Vergleich der Eßgewohnheiten auf Okinawa mit denen des restlichen Japans zutage kamen.

Im Gegensatz zum üblichem Essensangebot in Japan, gab es auf Okinawa ein viel breiteres Angebot an Speisen. Denn Okinawa ist der Knotenpunkt für Händler aus ganz Asien.
Es gibt viel häufiger frisches Gemüse wie z.B. das besonders vitaminhaltige Wurzelgemüse, mehr Fleisch, Fisch, Tofu und Algen und es wurde viel weniger Gesalzenes gegessen, da es anders als in Japan hier weniger salzig eingelegte Speisen gab.
Fisch und Algen beispielsweise sind hervoragende Lieferanten von Proteinen, aber auch von Omega 3-Fettsäuren. Diese wirken besonders gut bei Arterienverkalkung und Herzleiden. Seetang soll beispielsweise gute Anti-Krebs-Wirkstoffe enthalten. Tofu und andere Sojaerzeugnisse wirken vorbeugend bei Osteoporose, da sie reich an östrogenähnlichen Präperaten sind.
Jedoch ist nicht nur eine ausgewogene Ernährung wichtig für ein gesundes langes Leben. Sondern auch so lange wie möglich dazuzugehöhren und eine Aufgabe zu haben. Arbeit und Unabhängigkeit waren auf Okinawa stets wichtige Begriffe. So wird auch im alter immer noch ein Stückchen mitgearbeitet um das Lebenswichtige Gefühl, weiterhin nützlich zu sein, zu erhalten.
Das warme Klima auf Okinawa trägt auch zur Gesundheit bei, da die Menschen hier viel draußen sind. Die Kontakte zu Nachbarn sind so stark ausgeprägt und es fällt jedem auf, wenn einer nicht wie gewohnt morgens die Fenster öffnet oder er in irgendeiner Form Hilfe benötigt. Der soziale Zusammenhalt ist hier sehr ausgeprägt. Studien belegen, daß Menschen mit starken Bindungen selztener krank werden und länger Leben als isolierte Menschen.Frau Okushima, die bereits 95 ist, berichtet, daß sie an Sommerabenden am Strand entlang spaziert, tanzen geht, Awamori trinkt, redet und lacht.

Am Strand von Okinawa steht folgender Willkommensspruch:

"Mit 70 bist Du ein Kind,mit 80 ein junger Mann oder eine junge Frau.Und wenn Dich mit 90 jemand in den Himmel einläd,dann sage ihm: Geh erstmal wiederund komm zurück, wenn ich 100 bin."

Video Kleiner Roter Traktor

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