Montag, 21. September 2009

Ist unser Kind Hochintelligent?

Die Frage, ob das eigene Kind hochbegabt ist, beantworten heutzutage viele Eltern klar mit: "Ja!". Hier eine kurze Liste, an der Mann und Frau erkennen kann, ob ein Kind hochintelligent ist:

- Kann das Kind mit 4 Jahren schon selbst die Schuhe mit Klettverschluß anziehen?
- Redet das Kind hochdeutsch? Ganz wichtiges Kriterium!
- Hört das Kind mehr als 5min zu, wenn Vater oder Mutter etwas vorlesen?
- Ist das Kind in der Lage, ganze Sätze zu bilden?
- Kann das Kind mehr als 3 Stunden ohne Konzentrationsverlust vor dem Fernseher verbringen?
- Ist das Kind in der Lage, Mama und Papa um den kleinen Finger zu wickeln bzw. versucht es das Kind?
- Kann das Kind ein Lied singen?
- Kann das Kind den eigenen Namen schreiben?

Das sind nur ein paar der Kriterien, anhand derer sich herausfinden läßt, ob das eigene Kind tatsächlich hochbegabt ist.

Leider sind die Kriterien nicht ganz ernst gemeint. Dennoch sind viele Eltern heute der Ansicht, ihr Kind ist hochbegabt, obwohl die oder der Kleine nicht wirklich hochbegabt ist. Vermutlich sind die Kriterien in diesem Fall ähnlich der obigen. Es kommt allerdings noch die rosa rote Familienbritte dazu.

Wie auch immer: Liebe Eltern, hochbegabt sind heute nur ganz ganz wenige Kinder. Das ist sehr selten und bei Kindern, die eine solche Begabung haben, bedarf es keiner vorherigen Überlegung "Hochbegabt oder nicht". Im übrigen ist es nach meiner Ansicht auch nicht erstrebenswert. Diese Kinder können oft nicht mit anderen Kindern spielen (erst recht nicht mit Kindern im gleichen Alter) und sind somit krasse Aussenseiter in der Gruppe.

Also: Nur wenn ein Kind z.B. hochdeutsch reden kann (was meines Erachtens zunächst nicht angestrebt werden sollte; Dialekte sind nicht immer schlecht), ist es noch lange nicht hochbegabt. Eltern können ihren Kindern fasst alles beibringen. Kinder sind aufnahmefähiger als man denkt. Es ist nur eine Frage der Zeit und des Aufwands, den man investiert. So kenne ich z.B. auch Kinder (3 Jahre), die alle Autos sofort identifizieren können. Leider ist auch kein Indiz für Hochbegabung, eher schon für einen Vater mit Autotick!

Sonntag, 28. Juni 2009

Soziale Netzwerke und ihre Nachteile

Wer kennt sie nicht, die sozialen Netzwerke. In meiner Gegend ist wer-kennt-wen sehr beliebt.

Den Angaben der Betreiber zufolge hat wer-kennt-wen rund 6,5 Millionen Nutzer (Stand Juni 2009). Der Großteil der Nutzer kommt gegenwärtig aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. In Baden-Württemberg, Berlin und Nordrhein-Westfalen steigen die Nutzeranzahlen ebenfalls stetig an. Nach Erhebung von Nielsen Online war das Angebot hinsichtlich der Nutzerzahl im Dezember 2007 das viertgrößte soziale Netzwerk in Deutschland, außerdem ist wer-kennt-wen derzeit das soziale Netzwerk mit der höchsten Verweildauer (168 Minuten pro Benutzer im Monat) im deutschsprachigen Internet. Seit 2009 steht wer-kennt-wen.de in Österreich und der Schweiz mit identischem Funktionsumfang zur Verfügung. (wiki)

Soziale Netzwerke bringen viele Vorteile wie bspw. Kontakte zu finden oder bestehende zu pflegen. Es gibt aber auch einige Nachteile. Kinder und Jugendliche, die zum Teil gar nicht wissen, wie viele Informationen sie über sich selbst preisgeben, lassen sich über solche Netzwerke leider zu leicht kontaktieren. Da viele Menschen mit diesen Web 2.0 Medien nicht umzugehen wissen, kommt es zu Einträgen wie den folgenden:

- Ein Chef eines Handwerkerbetriebs tritt der Gruppe "Montage finde ich zum Kotzen" oder so ähnlich bei. Seine Mitarbeiter/innen sind teilweise auch schon der Gruppe beigetreten. Die Auswirkungen auf die Arbeitsmoral (vor allem an Montagen) werden sich zeigen.

- Viele Jugendliche geben sehr fragwürdige Bilder von sich preis (ohne Einschränkung, dass nur Bekannte die Bilder sehen können). Ich habe bspw. eine Unmenge von Bilder entdeckt, die Jugendliche in stark alkoholisiertem Zustand kotzend bei Festen zeigen. Teilweise habe ich den Eindruck gewonnen, dass es bereits zu einem Sport geworden ist, die krassesten Bilder von sich zu veröffentlichen. Vielen ist anscheinend nicht klar, dass Webprofile (z.B. bei Bewerbungen) erstellt werden. Sicherlich sind solche Einträge nicht gerade positiv für die Personen.

Ich könnte die Liste schier unendlich fortführen, möchte aber aber vorerst mit einer Bitte abschließen:

Liebe Eltern, bitte überlegt euch ganz genau, ob eure Kinder schon soweit sind, einem solchen Netzwerk beizutreten. Eine Aufklärung kann auch nichts schaden und schaut euch ganz genau an, was eure Kinder in diesen Netzwerken treiben.

Samstag, 9. Mai 2009

Was sind Milchbanken?

Schauspielerin Salma Hayek machte zuletzt Schlagzeilen. Sie stillte beim Besuch eines Krankenhauses in Westafrika ein fremdes Kind.

Diese doch sehr ungewöhnliche Spende wurde in Amerika sehr kontrovers diskutiert und die amerikanischen Milchbänke kamen im Zuge dieser Diskussion auch wieder an die Öffentlichkeit. In der Milchbank wird Muttermilch von Spenderinnen gesammelt. Dadurch sollen früh geborene oder kranke Babys ernährt werden, deren leibliche Mütter ihr Kind nicht mit Muttermilch versorgen können.

In Deutschland gibt es vor allem im Osten auch Milchbanken. In Deutschland wird im Vergleich zu anderen Ländern verhältnismäßig wenig Frauenmilch gesammelt. Deutsche Frauen haben anscheinend auch weniger ein Problem damit, überzählige Muttermilch abzupumpen und die kostbare Nahrung einfach zu entsorgen. Es gibt jedoch auch viele Alternativen zur Muttermilch. Wenn eine Mutter nicht stillen will oder kann, dann steht jede Menge Ersatznahrung zur Verfügung.

Die Frage ist, warum sich das Konzept der Milchbanken nicht in Deutschland durchgesetzt hat und bspw. in Amerika viel stärker zur Anwendung kommt?

Samstag, 18. April 2009

Benjamin Blümchen Online Spiele

Sehr schöne und zum Teil auch sinnvole Online Spiele rund um Benjamin Blümchen:
http://www2.benjaminbluemchen.de/portal/

Freitag, 27. Februar 2009

Gesunde Ernährung der Kinder

Die Karnevalsfeier im Kindergarten ist vorbei und war sehr schön. Die Eltern haben auch sehr viel zum Essen mitgebracht, was von den dem Nachwuchs sehr gut angenommen wurde. Was mich etwas gestört hat, ist das Essensverhalten der Kinder. Leider haben sehr viele Eltern allerlei Süßigkeiten mitgebracht. Das hat dazu geführt, dass sich viele der Kinder am Süßigkeiten Buffet bedient haben. Es gab Kinder, die eine ganze Packung Chips oder Gummibärchen auf einmal vernascht haben.

Liebe Eltern: So geht das nicht. Natürlich gefällt das den Kindern, aber sinnvoll ist so ein Essverhalten sicherlich nicht. Mit welcher Selbstverständlichkeit sich einige Kinder bedient haben, läßt mich erschaudern. Sicherlich war die Veranstaltung eine besondere Situation. Dennoch glaube ich, dass das Essverhalten auch im Alltag bei vielen Kindern nicht korrekt ist und die Eltern auch nicht genug auf eine gesunde Ernährung achten.

Daher an dieser Stelle ein Link auf einen Bericht der Techniker Krankenkasse:
http://www.tk-online.de/tk/ernaehrung/gesund-geniessen-ein-leben-lang/kinder-und-jugendliche/143530

Sonntag, 22. Februar 2009

Wie können unsere Kinder (und wir) 100 Jahre alt werden?

Oder: Das Geheimnis der Hundertjährigen!

Uralt und dabei gesund - wer wünscht sich das nicht? Es gibt in der heutigen Zeit (gerade ist die Finanz- bzw. Wirtschaftskrise in vollem Gange) immer noch viele Personen, bei denen die Gesundheit ein viel größeres Glück als Geld darstellt.

Auf Okinawa, einer kleinen Inselgruppe ca. 400 Seemeilen von Japan entfernt, scheint es nichts ungewöhnliches zu sein, gesund alt zu werden. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer liegt bei 84 Jahren und Frauen werden im Schnitt sogar über 90 Jahre alt! Dabei sind die älteren Menschen auf Okinawa auch noch sehr gesund. Übliche Gebrechen, Arterienverkalkung, Schlaganfälle, Prostata- und Brustkrebs oder Osteoporose sind hier nahezu unbekannt. Dieses Phänomen ist nicht genetisch erklärbar, denn wenn Bewohner von Okinawa in andere Länder auswandern, sinkt die Lebenerwartung entsprechend der durschnittlichen Lebenserwartung des Landes.

Ernährungswissenschaftler und Altersforscher suchen interessiert nach den Gründen für das gesunde Altwerden. Jahrelang wurden die Frauen von Okinawa befragt und in die Kochtöpfe geschaut, um das Geheimnis zu lüften. Dabei kamen allerlei skurile Tipps heraus. Es gibt aber auch wissenschaftliche Gründe, die durch den Vergleich der Eßgewohnheiten auf Okinawa mit denen des restlichen Japans zutage kamen.

Im Gegensatz zum üblichem Essensangebot in Japan, gab es auf Okinawa ein viel breiteres Angebot an Speisen. Denn Okinawa ist der Knotenpunkt für Händler aus ganz Asien.
Es gibt viel häufiger frisches Gemüse wie z.B. das besonders vitaminhaltige Wurzelgemüse, mehr Fleisch, Fisch, Tofu und Algen und es wurde viel weniger Gesalzenes gegessen, da es anders als in Japan hier weniger salzig eingelegte Speisen gab.
Fisch und Algen beispielsweise sind hervoragende Lieferanten von Proteinen, aber auch von Omega 3-Fettsäuren. Diese wirken besonders gut bei Arterienverkalkung und Herzleiden. Seetang soll beispielsweise gute Anti-Krebs-Wirkstoffe enthalten. Tofu und andere Sojaerzeugnisse wirken vorbeugend bei Osteoporose, da sie reich an östrogenähnlichen Präperaten sind.
Jedoch ist nicht nur eine ausgewogene Ernährung wichtig für ein gesundes langes Leben. Sondern auch so lange wie möglich dazuzugehöhren und eine Aufgabe zu haben. Arbeit und Unabhängigkeit waren auf Okinawa stets wichtige Begriffe. So wird auch im alter immer noch ein Stückchen mitgearbeitet um das Lebenswichtige Gefühl, weiterhin nützlich zu sein, zu erhalten.
Das warme Klima auf Okinawa trägt auch zur Gesundheit bei, da die Menschen hier viel draußen sind. Die Kontakte zu Nachbarn sind so stark ausgeprägt und es fällt jedem auf, wenn einer nicht wie gewohnt morgens die Fenster öffnet oder er in irgendeiner Form Hilfe benötigt. Der soziale Zusammenhalt ist hier sehr ausgeprägt. Studien belegen, daß Menschen mit starken Bindungen selztener krank werden und länger Leben als isolierte Menschen.Frau Okushima, die bereits 95 ist, berichtet, daß sie an Sommerabenden am Strand entlang spaziert, tanzen geht, Awamori trinkt, redet und lacht.

Am Strand von Okinawa steht folgender Willkommensspruch:

"Mit 70 bist Du ein Kind,mit 80 ein junger Mann oder eine junge Frau.Und wenn Dich mit 90 jemand in den Himmel einläd,dann sage ihm: Geh erstmal wiederund komm zurück, wenn ich 100 bin."

Eltern-Kind-Gruppen und Spielkreise

Das gemeinsame Spielen und sich bewegen von Eltern und Kindern muss sich nicht allein auf die Familie und das häusliche Umfeld beschränken. In den letzten Jahren haben sich immer mehr Initiativen gebildet, die Angebote für Eltern und Kinder machen und dabei auch verstärkt Bewegungsaktivitäten einbeziehen (z.B. Familienbildungsstätten, Volkshochschulen, Krabbelgruppen und Kindergärten, die Spielkreise als Eingewöhnungszeit anbieten). Diese schaffen neue Kontaktmöglichkeiten für Eltern und Kinder, geben Kindern ein neues Erfahrungsfeld außerhalb der Vertrautheit der Familie und ermöglichen Eltern den Erfahrungsaustausch mit anderen Erwachsenen.

Ein wichtiger Ort für organisierte Bewegungsaktivitäten stellen die Turn- und Sportvereine mit ihren Eltern-Kind-Gruppen dar. Hier sind meistens ideale räumliche und materielle Voraussetzungen zur Schaffung von großzügigen Bewegungsmöglichkeiten vorhanden, allerdings werden diese Angebote oft in erster Linie von sportlich interessierten Eltern genutzt, die ohnehin schon eine Beziehung zum Verein haben.

Samstag, 14. Februar 2009

Rauchen während der Schwangerschaft. Bitte NICHT!!!

Etwa 20% der Schwangeren sind Raucherinnen und viele davon rauchen auch in der Schwangerschaft. Wenn die Zigarette vor der Schwangerschaft große Gesundheitsrisiken birgt, dann ist das Nikotin für das Ungeborene noch viel schädlicher.
Sind Sie schwanger und rauchen trotzdem? Wenn ja, denken Sie ganz schnell darüber nach, das Rauchen aufzugeben bzw. den Zigarettenkonsum zumindest drastisch zu verringern. Die Konsequenzen sind zu fatal um das Problem nicht sehr ernst zu nehmen. Die chemischen Substanzen, welche sich in der Zigarette befinden, dringen in die Plazenta ein. Ihr Baby ist in Ihrem Bauch daher nicht mehr perfekt geschützt! Das Fehlgeburtsrisiko hängt auch von Ihrem Nikotinkonsum ab. Wenn Sie täglich mehr als 20 Zigaretten rauchen erhöhen Sie damit das Risiko, eine Fehlgeburt zu erleiden, um 20%. Bei einem Konsum von über 30 Zigaretten pro Tag steigt das Risiko auf 35%. Vorsicht: Auch Passivrauchen erhöht das Fehlgeburtsrisiko! Das Risiko einer Frühgeburt steigt, wenn Sie in der Schwangerschaft rauchen. Zudem wird das Risiko einer Frühgeburt erhöht. Denn ein Membranbruch vor Ablauf der regulären 34 Schwangerschaftswochen tritt bei Raucherinnen 3 Mal häufiger ein als bei Nichtraucherinnen. Und selbst wenn die Membranen intakt sind ist das Risiko einer Frühgeburt noch doppelt so hoch.

Sie denken noch immer nicht daran, mit dem Rauen zumindest in der Schwangerschaft aufzuhören, obwohl die beschriebenen Folgen ein bewiesener Fakt sind? Dann ist Ihnen meines Erachtens nicht mehr zu helfen!

Sonntag, 8. Februar 2009

Ab wann soll ein Kind in den Kindergarten gehen?

Diese Frage stellen sich vermutlich viele Eltern. In diesem Posting möchte ich meine Meinung dazu sagen. Ich selbst bin damals erst mit 5 Jahren gekommen und denke, dass es zumindest keine bleibenden Schäden hinterlassen hat. Naja, das wäre aber heute nicht mehr denkbar und das ist auch gut so. Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann, ist die Tatsache, dass Mütter heute schon schief angeschaut werden, wenn das Kind erst mit 3 Jahren in den Kindergarten kommt. Es ist (habe ich zumindest mal in der Zeitung gelesen) wissenschaftlich erwiesen, dass es für das Kind das Beste ist, bis zum 3. Lebensjahr zuhause zu bleiben.

Sicherlich gibt es einige gute Gründe, ein Kind bereits früher in den Kindergarten gehen zu lassen. Die Ausübung des Berufs und die damit verbundenen Einnahmen zählen dazu. Unabhängig von der Einkommenssituation gibt es auch Berufsgruppen, in denen es sich weder Frauen noch Männer "leisten" können, längerfristig auszusetzen. Die Berufe rund um die Informationstechnologie zählen dazu. Bleibt eine Mutter 3 Jahre zuhause bei ihrem Kind, ist das für den oder die Kleine natürlich sehr gut und auch sinnvoll. Im Beruf jedoch wird die Mutter (oder der Vater) nicht mehr die selbe Tätigkeit ausüben können. Nach 3 Jahren werden, um bei dem Beispiel zu bleiben, ganz andere Anforderungen (z.B. durch Weiterentwicklungen der Software) an den Arbeitnehmer gestellt. Es läßt sich sagen, dass die Mutter oder der Vater beruflich fast wieder ganz von vorne anfangen müssen. Je nach Alter kann das sehr schwer fallen.

Oft höre ich Gründe wie "Das Kind lernt doch Lieder und vieles mehr im Kindergarten" und daher ist es gut, unsere Kleinen möglichst früh in den Kindergarten gehen zu lassen. Da ist natürlich was dran. Meiner Meinung nach aber nur, wenn die Mutter oder der Vater selbst nicht die Zeit und Geduld aufbringen können (mein schlimmer Verdacht: oder teilweise wollen?), mit dem Kind zu spielen oder was zu unternehmen. Es ist eben "einfacher", das Kind in den Kindergarten gehen zu lassen. Dort wird es schon alles lernen, was nötig ist. Die Kinder sind bspw. auch oft noch nicht sauber und vieles mehr. Da sollen sich dann die Erzieher/innen drum kümmern. Wie gesagt, das ist sicherlich der einfachste Weg, entspricht aber nicht meinem Weltbild vom Eltern Dasein.

Ich weiß, das Posting ist etwas provokant, ich habe die Erfahrungen (auch in meiner Bekanntschaft) aber reihenweise so gemacht. Dennoch möchte ich betonen, dass fast alle Eltern nur das Beste für ihre Kinder möchten und zum Thema Kindergarten mit eins, zwei oder drei gibt es auch verschiedene Ansichten. Sie können gerne auch andere Meinungen in den Kommentaren posten.

Samstag, 7. Februar 2009

Orte für Spiel und Bewegung

Die Familie stellt in den ersten Lebensjahren den wesentlichsten Einflußfaktor für die motorische Entwicklung der Kinder dar. Bereits die Wohnumwelt wirkt sich auf das Bewegungsverhalten der Kinder aus, und ebenso können Bewegungsreize vom Spielmaterial und von Einrichtungsgegenständen in der Wohnung ausgehen. So regt allein das Bereitstellen von Material und Raum Kinder zu Bewegungsaktivitäten an. Im Säuglings- und Kleinkindalter ist die Stimulation, die von der unmittelbaren Umgebung ausgeht, Anlaß für aktive Erkundungen. Einen besonderen Stellenwert nehmen hier allerdings die personalen Beziehungen zwischen Eltern und Kinder ein, denn sie entscheiden darüber, ob ein Kind in seiner Entwicklung unterstützt oder aber eingeschränkt wird.

Bei einem überbehütenden Erziehungsstil wird der Bewegungsraum der Kinder meist eingeschränkt, während eine gewährende Erziehungshaltung das Kind in seiner Selbständigkeitsentwicklung unterstützt und ihm Vertrauen in die Erweiterung seiner Bewegungsmöglichkeiten gibt.

Moov Streetkit 4 in 1 - Gute Idee













Gute Idee, die Moov Renner!

Erst mit dem Roller den Bürgersteig unsicher machen, dann mit dem Dreirad fahren, anschließend mit dem Renner den Berg runtersausen und sich zum Schluss mit dem Carver ordentlich in die Kurve legen - das Moov ist vier Kinderfahrzeuge in einem.

Bei myToys gibt's das Moov zur Zeit für 249 Euro.

Hier noch ein paar Info's von der myToys Produktbeschreibung:

+++ Die Wahl zum Goldenden Schaukelpferd 2008 ist entschieden: Moov ist der Sieger in der Kategorie Künstler und Baumeister +++
Das Moov von BERG ist ein 4 in 1 Kinderfahrzeug, das von den Kindern selber gebaut wird. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Das Geheimnis des MOOV ist der flexible Ring. Man schiebt ihn einfach auf die Achsen. Das Fahrzeug ist superstabil und hat außerdem eine Bremse! Durch die Luftreifen ist es zudem noch bequem + Für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren geeignet+ Maximale Belastbarkeit: 50 kg In der Bedienungsanleitung ist die Aufbauanleitung für 4 Fahrzeugtypen enthalten. Aber mit den Bestandteilen des MOOV kann man endlos variieren. Man kann sie miteinander verbinden, wie es der Phantasie beliebt.+ Trike: Mit diesem coolen Chopper bist du überall richtig. Mit deinem Freund oder deiner Freundin flitzt du damit durch Wiesen, Parks und Straßen. Er hat einen schönen weichen Sitz und eine Rückenlehne aus Schaumstoff, sodass du stundenlang spielen kannst.+ Scooter: Mit diesem Scooter kannst du ganz alleine die Gegend erkunden. Für deinen Fuß hast du auf der breiten Holzfläche, die aus 8 Brettern besteht, genug Platz. Mit der Bremse kommst du schnell wieder zum Stehen und mit den Scheinwerfern bist du immer gut sichtbar.+ Racer: Zusammen mit deinen Freunden und Freundinnen herumrasen? Kein Problem auf diesem aufregenden Fourwheeler. Mit dem Schaumstoffsattel und dem coolen Spoiler fällst du ganz bestimmt auf! Du nimmt jede Kurve problemlos und die Bremse sorgt dafür, dass du sofort still stehst, wenn du willst.+ Carver: Der Carver hat Ähnlichkeit mit einem BalanzBike. Denn auch hier lenkst du mit dem Körper. Für dieses Modell musst du also schon ein erfahrener MOOV-Fahrer sein. Das macht diesen Threewheeler so spannend.

Alternativ kann man(n) den MOOS auch bei Amazon.co.uk (Großbritannien) bestellen, da kostet er momentan "nur" 189 Pfund, was momentan ca. 215 Euro sind.

Tipps zum Kauf eines Kinderwagen

Ein paar weitere Tipps, die Sie beim Kauf eines Kinderwagen's berücksichtigen sollten:
  • Kaufen Sie keinen Kinderwagen, den sie nicht schon gefahren oder ausprobiert haben
  • Können Sie den Kinderwagen mit Kind „beladen“ noch leicht mit einer Hand steuern?
  • Sind die Griffe höhenverstellbar? Auch der Bruder oder die Schwester sollen den Wagen beispielsweise bequem über längere Strecken schieben können!
  • Wenn Sie einen Kinderwagen kaufen, der über das Baby-Alter hinaus genutzt werden soll, achten Sie darauf, dass Ihr Kind auch alleine in den Wagen hinein- und wieder herausklettern kann.
  • Wo wird der Kinderwagen hauptsächlich eingesetzt? Auf dem Land und in Parks sind große Räder wichtig. In der Stadt zählt vor allem die Wendigkeit. Eventuell lohnt es sich für den Haupteinsatzzweck einen wirklich guten Wagen zu kaufen und einen kleinen, günstigen für den anderen Einsatzbereich zu haben. Haben wir so gemacht, da wir den doch recht teuren Kinderwagen z.B. nicht in den Gepächraum des Flugzeug's laden lassen wollten.
  • Kippt der Wagen direkt um, wenn eine Einkaufstasche hinten dran gehängt wird?
  • Kann ein Kiddy-Board befestigt werden, wenn ein zweites Kind da ist?
  • Bedenken Sie, dass Sie bei Luftreifen auch Flickzeug oder einen Ersatzschlauch dabei haben. Leider ist nicht immer ein Fahrradladen in der Nähe.
  • Lässt sich ein Regenschutz über den Wagen ziehen? Ideal ist ein Regenschutz vom gleichen Hersteller. Universelle Regenhauben gehen unserer Erfahrung nach schnell kaputt, vor allem wenn sie beim befestigen gedehnt werden müssen.
  • Können Sie hinter dem Kinderwagen laufen oder stoßen Sie bei zügigem Schritt mit den Füßen an den Kinderwagen?

Was ist sonst noch wichtig beim Kauf eines Kinderwagen's?
Geben Sie Ihre Tipps in den Kommentaren ab!

Kleiner Roter Traktor mit Pedalen

„Kleiner roter Traktor ist überall bekannt, mit Jan am Lenkrad fährt er übers Land. Er ist kein Riese, aber mutig stets. Kleiner roter Traktor, los geht's. Schleppi, Flitzer und der große Blaue sind mit ihm gern unterwegs, kleiner roter Traktor, los geht's.

Klingt vertraut oder? Mir zumindest, denn unser Sohn liebt den "Kleinen Roten Traktor". Sie wissen schon, die Kinderserie, die regelmäßig auf KIKA und auch auf Premiere läuft. Er hat Bücher von seinen Abenteuern und kann seit Monaten das Titellied auswendig. Es gibt die Bücher auch im Mini-Format. Die kosten nicht so viel und garantieren Lesespaß.

Big hat auch das passende Spielzeug dazu herausgebracht: den Kleinen Roten Traktor mit Pedalen. Ein Traum für jeden kleinen Fan. Er ist robust gebaut und kann mit dem Traktorzubehör wie Anhängern oder der Schneeschaufel erweitert werden. Er ist aber auf jeden Fall ein Hingucker. Leider gibt es den original KRT/LRT zwischenzeitlich nicht mehr bei BIG. Vielleicht bekommt man ihn ja noch bei eBay oder sonstwo. Wenn Quellen bekannt sind, bitte posten. Es gibt aber noch den “Porsche Diesel Junior”, der dem Kleinen roten Traktor recht ähnlich sieht:

Freitag, 6. Februar 2009

Werdender Vater

Heutzutage ist es normal, dass der Vater bei der Geburt seines Kindes dabei ist. Es ist normal, okay, aber ist es wirklich so selbstverständlich? Ein Mann erlebt die Ankunft eines Kindes nicht auf dieselbe Weise wie eine Frau. Es ist für ihn nicht immer einfach die affektive Nähe, die übrigens weit weniger körperlich und instinktiv ist als die zwischen der Mutter und ihrem Baby, aufzubauen. Es ist daher unheimlich wichtig, dass die werdende Mutter den Vater ihres Kindes bereits während der 9 Schwangerschaftsmonate in diese neue emotionale Situation mit einbezieht, dass sie seine Stellung im Bezug auf das Kind aufwertet, die Balance ihrer Liebesbeziehung neu überdenkt und dem jungen Papa Zeit lässt sich in seine neue Rolle hineinzufinden um in ihr aufzugehen.

Der erste Tag im Kindergarten

Der berühmte erste Tag ist für jedes Kind ein wichtiges Erlebnis. Für die ganz Kleinen ist es das allererste Mal in der Kindertagesstätte oder im Kindergarten.Die Größeren erleben den ersten Schultag an der Grundschule oder an der weiterführenden Schule… Das Leben der Kinder steckt voller (Neu-) Anfänge und jeder erste Tag markiert ein neues Kapitel...und ist ein weiterer Schritt zur Selbstständigkeit. Was kann man tun, um sein Kind am besten auf das große Ereignis vorzubereiten? Wir geben Ihnen nützliche Tipps, damit Ihr Kind nach den Ferien gut gewappnet ins neue Schuljahr startet.

Den Kinderhort kennenlernen

Der erste Tag ist in Wirklichkeit gar nicht der allererste Tag, da Ihr Kind die Betreuer/innen und die Räume ja bereits schon vorher bei einem Probetag oder einem Tag der offenen Tür kennen gelernt hat. Wenn Sie Ihr Baby anmelden, müssen Sie mehrmals mit Ihrem Kind vor Ort erscheinen. In den meisten Kinderhorten ist eine Besichtigung vorgesehen. Laufen Sie mit Ihrem Kind auf dem Arm durch die Räume, selbst wenn es noch klein ist und sprechen Sie ruhig mit ihm. Das gibt Ihrem Schatz Gelegenheit dazu, sich mit den Gesichtern der Betreuerinnen vertraut zu machen. Spielen Sie im Kinderhort auch mit Ihrem Baby, um ihm von vornherein die Ängste zu nehmen. In manchen Kindertagesstätten gibt es zwei Wochen vor dem 1. Tag eine Anpassungsphase, die ca. zwei Wochen dauert. Sie lassen Ihr Kind während dieser Zeit ungefähr zwei Stunden täglich im Kinderhort und steigern Ihre Abwesenheit jeden Tag ein wenig mehr. Informieren Sie sich allerdings vorher, ob Ihre Kindertagesstätte dies anbietet, denn aus Organisationsgründen ist es leider nicht immer möglich.

Geben Sie Ihrem Kind Sicherheit

Erklären Sie Ihrem Kind immer, warum es ab sofort in dieser unbekannten Umgebung sein wird: Sie fangen wieder an zu arbeiten und er oder sie wird sich dort mit den anderen Babys spielerisch vergnügen. Natürlich versteht Ihr kleiner Sonnenschein noch nicht jedes Wort. Aber er bekommt den Kontext mit und spürt, dass Sie ihn beruhigen und aufmuntern möchten. Verabschieden Sie sich immer, bevor Sie gehen und bestätigen Sie Ihrem Kind, dass Sie es am Ende des Tages abholen werden. Geben Sie Ihrem Baby einen Schall oder ein T-Shirt mit, das Sie getragen haben und das nach Ihnen riecht. Bitten Sie die Betreuerinnen darum, das Kleidungsstück neben das Baby zu legen, wenn es seinen Mittagsschlaf macht. Der erste « echte » Tag ist da: Wiederholen Sie die oben genannten Erklärungen, umarmen Sie Ihr Kind, sagen Sie „Tschüss“ und gehen Sie ohne zu warten: Denn je länger die Abschiedszene dauert, desto dramatischer wird es für das Kind. Ihr Kind bekommt dadurch Angstzustände und wird vermutlich weinen… Reden Sie sich auch selbst gut zu, denn Ihr Kind ist in besten Händen! Es wird also alles gut gehen. Beobachten Sie auch Ihre eigenen Reaktionen: Wetten dass diese Trennungsprüfung für Ihre kleine Maus viel schwieriger ist als für Sie?

Vorbereitung auf den Kindergarten

Alle Eltern fürchten diesen Moment ein wenig! Dabei müssen gar nicht zwangsläufig Tränen fließen. Besuchen Sie den Kindergarten wenn möglich schon vor dem Anfang des Schuljahres und versuchen Sie auch, die Kindergärtnerinnen zu treffen. Bleiben Sie bei Ihrem Kind und erklären Sie, wozu die Räume dienen: „Hier hängst Du Deine Jacke hin, hier ziehst Du die Schuhe aus, hier ist die Spielecke und hier machst Du mit den anderen Kindern den Mittagsschlaf." Bauen Sie schon ein paar Tage vorher die Vorfreude auf den Kindergarten auf: „Der Kindergarten ist toll, man kann mit den anderen Kindern spielen, basteln und macht viele interessante Sachen... Und: Du schaffst das, denn Du bist doch jetzt schon ein Großer!“.Kaufen Sie mit Ihrem Zwerg zusammen die Schulsachen für „Große“ ein: ein Federmäppchen mit altersgerechten Stiften, eine Schürze zum Basteln, die Hausschuhe für den Kindergarten...und warum nicht, wenn Ihr Kind das möchte, auch einen Minischulranzen! Selbst wenn Ihr Kind noch keinen braucht, das Symbol ist wichtig! Nehmen Sie sich wenn möglich einen halben oder einen ganzen Tag frei: Es ist wichtig für Ihr Kind, dass es in diesem Moment nicht alleine ist. Bringen Sie Ihren Sprössling am Vorabend früh ins Bett. Und erklären Sie beim Schlafengehen gleich, um wie viel Uhr er am nächsten Tag aufstehen wird und wie der Tagesablauf aussieht!

Der große Tag

Begleiten Sie Ihr Kind am Morgen, aber reden Sie nicht zu viel über den Kindergarten. Wenn Sie ständig erzählen, wie toll der Kindergarten ist, erreichen Sie damit womöglich das Gegenteil! Halten Sie sich im Kindergarten an die Vorgaben: Wo zieht man die Schuhe aus, wo kommt die Jacke hin usw. Gehen Sie bis in den Gruppenraum mit, verabschieden Sie sich und geben Sie Ihrem Kind einen Abschiedskuss. Sagen Sie noch „Ich hole Dich heute Abend um x Uhr ab“ und gehen Sie dann zügig. Ziehen Sie die Trennungsphase auf keinen Fall in die Länge. Das würde die Schwierigkeiten nur verstärken, wenn es welche gibt. Auch wenn es schwer zu ertragen ist: Lassen Sie sich nicht beunruhigen, wenn Ihr Kind weint. Die Tränen trocknen so bald sie draußen sind und Ihr Kind mit den Anderen spielt. Am Abend steht der Kindergartenneuling im Mittelpunkt: Nach einem langen Tag muss sich Ihr Schatz vielleicht erst einmal austoben. Hören Sie danach zu, wenn Ihr Kind von seinem Tag erzählt und bombardieren Sie es nicht mit Fragen, auch wenn Sie vor Neugier fast sterben. Machen Sie Ihrem Kind an diesem besonderen Tag eine kleine Freude: eine winzige Schultüte, das Lieblingsessen oder eine Schmusestunde vorm Einschlafen.

Spielend lernen - Rollenspiele 3./4.-6. Jahr

Im Kindergartenalten bevorzugen Kinder das Rollenspiel. Die übernommenen Rollen stammen aus ihrer Erlebnis- und Erfahrungswelt, machmal auch aus der Phantasie. Bevorzugt werden dabei Personen aus ihrer näheren Umwelt (also Mutter, Vater, Erzieher/in oder auch der Briefträger, ähnlich beliebt sind aber auch Tiere und Fahrzeuge oder auch Charaktere aus dem Fernsehen). Die Kinder ahmen nicht nur die Rollen ihrer Bezugspersonen oder bestimmte Tätigkeiten nach, sie identifizieren sich mit der übernommenen Rolle. Sie sind wilde Löwen, ein König oder ein Auto.
Da die Rollen und Situationen in Bewegung dargestellt und meist mit körperlichen Mitteln zum Ausdruck gebracht werden, eignen sich Rollenspiele auch sehr gut zur Einbeziehung in die Bewegungserziehung. Vor allem im darstellenden Spiel, im Tanzen, aber auch bei einfachen Bewegungsspielen lassen sich die kindliche Vorstellungsfähigkeit und Phantasie gleichermaßen nutzen wie fördern. Hier kann das Kind auch einmal Rollen übernehmen, die es im Alltag nur selten oder nie innehat. So ermöglicht die Darstellung von Tieren, ihren Bewegungsformen und Verhaltenweisen dem Kind, in die Rolle des Stärkeren, aber auch des Schwächeren zu schlüpfen. Spielt es z.B. ein starkes, unbesiegbares Tier, können in ihm Fähigkeiten wie z.B. Durchsetzungsvermögen oder sich zur Wehr setzen geweckt werden. Selbst hätte sich das Kind das vielleicht nicht zugetraut. Oft übernimmt es auch die Rolle dessen, vor dem es sich fürchtet. Es spielt den bösen Hund, die Hexe oder ein furcherregendes Gespenst. Mit Hilfe der Reproduktion und auch der Vorwegnehme von Situationen, die angstbesetzt sind, kann das Kind Spannungen abbauen, Aggressionen abreagieren, unerfüllte oder unerlaubte Wünsche in konkreter oder symbolischer Form realisieren und so sein seelisches Gleichgewicht stabilisieren.
Umgekehrt läßt die Übernahme der Rolle eines schwächeren, kleineren und auch jüngeren Tieres die Möglichkeit des Beschütztwerdens zu. Endlich einmal muss man nicht groß, stark und vernünftig sein, sondern kann in der "Babyrolle" die Hilfsbereitschaft anderer annehmen.
Ein Tier kann sich kaum "daneben" benehmen; es darf am Boden herumrollen, auf allen Vieren kriechen, es kann auch Aggressionen ausdrücken und fauchen, brüllen oder "die Zähne zeigen". Damit kann unter Berücksichtigung der körperlichen Unversehrtheit der Mitspieler auch mit Verhaltensweisen experimentiert werden, die im realen Leben nicht erlaubt sind.

Die Sendung mit der Maus - Sachgeschichten und Spiele mehr online

Interessant sind viele schöne Spiele, Bastelanleitungen, Ausmahlbilder und vieles mehr rund um die Maus und den Elefanten.
http://www.wdrmaus.de/index.php5

Die beliebten Lach- und Sachgeschichten sind auch online und können angesehen werden. Jede Woche entschlüsseln die Mausmacher Geheimnisse (z.B. über das Internet und Navigationssysteme). Die spannenden Geschichten können online angeschaut werden. Die Sachgeschichten sind auch für altere Menschen interessant. Ich werde bspw. oft gefragt, wie so ein Navigationssystem funktionieren kann.
http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/sachgeschichten/

Donnerstag, 5. Februar 2009

Orte für Spiel und Bewegung - Teil 1: Überblick

Spielen und Sich-Bewegen sind für Kleinkinder eine Sache. Wie die Erkenntnisse der Entwicklungspyschologie deutlich belegen, gehören die durch Wahrnehmung und Bewegung gemachten Erfahrungen in den ersten Lebensjahren zu den wichtigsten Erkenntnisquellen des Kindes.
Das Bewegungsbedürfnis von Kindern ist allerdings weder auf bestimmte Zeiten noch auf bestimmte Orte und schon gar nicht auf bestimmte Institutionen, die sich die Bewegungsförderung zur Aufgabe gemacht haben, zu beschränken. Kinder wollen sich immer und überall bewegen, auch - ja gerade - dann, wenn sie es nicht sollen.
Orte und Einrichtungen, in denen Kinder aufwachsen und an denen Bewegung möglich, erwünscht, nur wenig behindert wird. Dies gilt um so mehr, je jünger Kinder sind.

In nächsten Wochen werden wir in einer Reihe von Berichten die unterschiedlichen Orte vorstellen:

- Die Familie
- Eltern-Kind-Gruppen und Spielkreise
- Die Krippe
- Der Kindergarten
- Der Hort
- Altersgemischte Gruppen in Kindertageseinrichtungen

Raus an die Luft! Aber wie?

Im Alltag mit dem Baby erleben die Eltern oft eine seelische Achterbahnfahrt. Dazu gehört eine Phase der Hochstimmung, aber oft auch der Erschöpfung; manche Frauen und auch Männer fühlen sich gerade jetzt sehr niedergeschlagen.

Raus an die Luft

Auch zarte Winterbabys brauchen frische Luft, die auch das Immunsystem des Babys stärkt. Es spricht nichts dagegen mit Babys ab drei Wochen auch bei kälterem Wetter einen schönen Spaziergang zu unternehmen.

Ziehen Sie dem Baby mehrere, ausreichend weite Kleidungsstücke übereinander, die man je nach sich verändernder Temperatur leicht wieder aus- oder wieder anziehen kann. Beginnen Sie z. B. mit dem Baumwoll-Hemdchen, darüber Hose und Pulli, und zum Schluss einen Anorak oder Schneeanzug. Kleidung aus reinen Naturfasern (z. B. Baumwolle oder Rohseide) hält lange warm. Allerdings sind u. a. für die Unterwäsche auch Kunstfasern gut geeignet, da diese keine Nässe speichern. Nicht zu vergessen warme Socken, Handschuhe und Mütze. Ob es Ihrem Baby gut geht oder ihm zu kalt bzw. zu warm ist, können Sie mit folgender Methode prüfen: Kontrollieren Sie die Körpertemperatur im Nacken oder Hals des Babys – die Haut sollte warm, aber nicht feucht sein. Wenn die Hände etwas kühl sind, ist das kein Grund zur Sorge, solange sie nicht eiskalt sind. Achten Sie darauf, dass die „äußere Zwiebelschale“ nicht zu steif und schwer ist, weil sich Ihr Baby ansonsten nicht bewegen kann. Insbesondere Babys im Krabbelalter werden so leicht gefrustet.

Besonders Köpfchen und Gesicht eines Babys müssen geschützt werden, da es hier viel freie Haut gibt. Diese ist beim Baby fünfmal so dünn als die Haut eines Erwachsenen und verfügt auch noch nicht über das wärmeisolierende Unterhautfettgewebe. Tragen Sie daher eine wasserfreie Creme auf die Haut auf und schützen Sie den Kopf Ihres Kindes mit Mütze und Kapuze.

Babys brauchen viel frische Luft. Ideal ist ein täglicher Spaziergang von 20 bis 30 Minuten. Das Immunsystem wird gestärkt und gegen Erkältungen vorgesorgt. Der Körper erhält Licht, um das für den Knochenaufbau wichtige Vitamin D bilden zu können. Die Länge des Ausflugs richtet sich nach Wetter und dem Alter des Babys: Nur bei sehr kaltem Wetter bzw. scharfem Wind, Nebel (zu hohe Luftfeuchtigkeit) oder Temperaturen von mehr als minus acht Grad Celsius sollten Babys bis etwa sieben Monate besser zu Hause bleiben. Starten Sie mit Ausflügen von etwa 15 Minuten und verlängern Sie den Aufenthalt im Freien von Mal zu Mal. Übrigens: Schlafende, Neugeborene und dünne Babys frieren schneller als wache, ältere und wohlgenährte Babys!

Die meisten Babys werden im Kinderwagen herumkutschiert. Damit sich die Kleinen dort wohlfühlen, sollten sie bequem liegen und ausreichend Licht bekommen. Achten Sie im Winter trotzdem darauf, dass das Verdeck nicht zu weit geöffnet ist! Unter die Matratze können Sie ein passend zurecht geschnittenes Stück Isomatte legen, um den Wagen gegen die Kälte von unten zu isolieren. Auch ein Lammfell über der Matratze hält kuschelig warm. Alternativen zum Wagen sind Tragetücher und Rückentrage-Gestelle. Allerdings sind diese im Winter weniger zu empfehlen – hauptsächlich, weil man auch einmal ausrutschen und sich und das Baby dann verletzen kann. Prinzipiell ist jedoch nichts dagegen einzuwenden – insbesondere beim Tragetuch wird Baby von der Körpertemperatur der Eltern gewärmt. In einer Rückentrage oder einer Tragetasche ist bei Kälte die Gefahr des Auskühlens höher. Daher sollte Ihr Kind unbedingt einen Schneeanzug mit Kapuze tragen, am besten ein Modell, dass es komplett mit Fußteil und Handschuhen gibt und lieber eine Nummer zu groß als zu klein.

Die Schweißdrüsen von Neugeborenen sind noch gar nicht bzw. kaum ausgebildet, daher ist es vor allem im Winter wichtig, auch auf das Raumklima zuhause zu achten. Gegen Kälte (z. B. beim Wickeln) hilft ein Wärmestrahler (ideales Raumklima im Kinder- und Wohnzimmer etwa 20 Grad), gegen zu trockene Heizungsluft (greift die Schleimhäute an) auf Luftfeuchtigkeit zwischen 50 bis 70 Prozent achten (Wasserverdunster). Stellen Sie das Kinderbett keinesfalls an die Heizung, aber auch nicht in den Zug von Fenster oder Tür. Zum Schlafen kann die Zimmertemperatur ein wenig gesenkt werden (18 bis 19 Grad). Verwenden Sie anstelle einer Bettdecke einen Schlafsack.

Planen Sie ruhig auch einen Winterurlaub mit Baby, fragen Sie vor Aufenthalten in hochgelegenen Urlaubsgebieten zunächst Ihren Kinderarzt. Nehmen Sie Ihr Baby niemals auf eine Skipiste mit, die Verletzungsgefahr ist zu gross!

Mittwoch, 4. Februar 2009

Spielend lernen - Fiktions- und Illusionsspiele 2-4 Jahren

Im Kleinkindalter, ca. zwischen dem zweiten und vierten Lebensjahr, treten auch die sogenannten Fiktions-, Symbol- oder Illusionsspiele auf. Die Phantasie des Kindes wird immer ausgeprägter. Es "ißt" seinen aus Sand gebackenen Kuchen auf, ein Gymnastikseil deutet es als Schlange und zieht es über den Boden, oder es setzt sich auf einen Mattenwagen und "angelt" mit dem Seil. Oft wird die Bedeutung des gegenstandes aufgegeben oder rasch gewechselt. Durch diese Spielhandlungen wird eine ab jetzt immer wichtiger werdende geistige Funktion - die Vorstellung - geübt.
Mit fortschreitendem Alter muss das Kind nämlich nicht immer alles in der Realität ausprobieren, es kann das Ergebnis seiner Handlung auch innerlich vorwegnehmen. Dadurch wird deutlich, dass das Symbolspiel eine wichtige Vorübung für "inneres" Handel - das Denken - darstellt.

Ab ins Familienbett?

In Ländern wie dem unseren ist das Familienbett nicht besonders geschätzt, geschweige denn befürwortet. Eher das Gegenteil ist der Fall: Die Idee, dass die Eltern mit ihrem Kind das Bett teilen wird unter psychologischen und Erziehungsaspekten fast schon als verwerflich angesehen. Dennoch zeigt eine Studie des französischen Forschers Jean Messer, dass 30% der Eltern, die in der Universitätsklinik von Straßburg aufgenommen werden, mit ihrem Kind im Familienbett schlafen. Und zwar nicht nur ausnahmsweise sondern permanent! Wie kommt das? Ganz einfach: Die meisten Eltern "verheimlichen" diese Angewohnheit geradezu beschämt und sprechen stets von einem vielleicht durchaus existenten aber größtenteils unbenutzten Kinderzimmer um zu demonstrieren, dass ihr Kind natürlich allein schläft.

Auf das bereits angesprochene Trost-Bedürfnis, das von den Kindern so vehement ausgedrückt wird, reagieren Eltern auf verschiedene Weise. Sie stehen z.B. häufig auf um so zu handeln, wie es ihnen „der Kinderarzt erklärt hat“. D.h. sie wecken das Kind nicht vollkommen auf und nehmen es nicht in die Arme sondern bleiben einfach nur in seiner Nähe und reden ihm gut zu bis es wieder einschläft... oder auch nicht.Wenn sich die Situation nicht bessert und das Kind immer öfter aufwacht werden Eltern oft schwach. Sie halten einfach nicht mehr durch, geben nach und nehmen das Kind mit in ihr Bett. Wenn auch mit Gewissensbissen: Sie haben Angst sich die Realität einzugestehen und möchten um jeden Preis dem sozialen und kulturellen Ideal des Kindes, das „nachts durchschläft“ entsprechen.

Was ist Elterngeld?

Das Elterngeld ist eine so genannte Entgeltersatzleistung. Das heißt, es wird an denjenigen gezahlt, der aufgrund der Betreuung des Neugeborenen für eine bestimmte Zeit auf sein Einkommen verzichten muss.

Spielend lernen - Konstruktionsspiele 2-4 Jahre und später

Aus den Funktionsspielen (mit ca. 0-2 Jahren) entwickeln sich allmählich die "Konstruktionsspiele". Das Kind baut, stapelt, steckt zusammen und nimmt auseinander; mit dem Spielmaterial geht es zunehmend sachgerechter um und beginnt, damit etwas zu schaffen, zu produzieren. So schiebt es eine Kiste nicht nur durch den Raum, setzt sich hinein oder versucht, auf sie zu steigen, sondern es beginnt, mit mehreren Kisten einen Turm zu bauen, einen Zug mit mehreren Waggons zu erstellen. Dies geschieht meistens gegen Ende des zweiten oder zu Beginn des dritten Lebensjahres. Mit zunehmendem Alter geht das Kind planvoller und kosequenter vor.
Die Konstruktionsspiele tragen dazu bei, Kenntnisse über Objekteigenschaften zu vermitteln, sowie das praktische Problemlösen und die schöpferischen Fähigkeiten zu entwickeln.
Gegen Ende der Vorschulzeit stellen sie die häufigste Spielform dar und nehmen während der Grundschulzeit noch weiter an Bedeutung zu.
Mehr und mehr tritt die Bewegung bei den spielerisch-konstruktiven Tätigkeiten in den Hintergrund und wird von der Vorstellung und Überlegung abgelöst.

Dienstag, 3. Februar 2009

Die Rückkehr der Libido

Seit der Geburt Ihres Babys sind einige Wochen vergangen. Sie sind wieder zu Hause und fühlen sich als Mutter überglücklich. Doch die Liebhaberin in Ihnen ist völlig durcheinander. Sie sind müde, widmen sich voll und ganz Ihrem Kind und haben immer noch nicht die selbe Figur wie vor der Schwangerschaft. Es ist völlig normal, dass Sie unter diesen Umständen keine große Lust auf Sex haben. Machen Sie sich keine Vorwürfe: Es braucht Zeit bis das Verlangen wieder erwacht. Und das kann bei jeder Frau völlig unterschiedlich sein. Sie müssen ein paar obligatorische Etappen (unten aufgelistet) durchlaufen. Leben Sie bewusst damit und akzeptieren Sie diesen Prozess! Mit Hilfe Ihres Partners wird es Ihnen gelingen, wieder ein lustvolles und erfülltes Sexualleben zu führen, das Ihnen vor über 9 Monaten Ihren Babywunsch erfüllt hat!
  • Die Erholungsphase nach der Entbindung
  • Mit Schmerzen und Ängsten umgehen
  • Den eigenen Körper lieben lernen
  • Die enge Mutter-Kind Beziehung durchbrechen
  • Die Rückkehr der Libido

Stillen

Keine Lust zu stillen? Bloß keine Schuldgefühle! Manche frisch gebackenen Mütter produzieren nur wenig Muttermilch oder haben wunde Brüste, die das Stillen zu einer äußerst schmerzhaften Angelegenheit werden lassen. Andere Frauen möchten ihr Umfeld berücksichtigen: erst geborene Kinder, die eifersüchtig werden oder ein Papa, der sich ausgeschlossen fühlt. Es kommt aber auch vor, dass eine junge Mutter einfach kein Bedürfnis verspürt mit ihrem Baby diese intime, leicht animalische Verbindung einzugehen. Es gibt zahlreiche weitere Gründe, die eine Mutter vom Stillen abhalten können. Fühlen Sie sich also nicht schuldig! Wichtig ist, dass Sie sich in Ihrer Rolle als Mutter und in Ihrer Beziehung zu Ihrem Kind wohl fühlen. Auch die Hersteller industrieller Milch setzen heute alles daran um Müttern und Babys eine "künstliche" Milch zu bieten, die alles enthält um dem Baby die Nährstoffe zuzuführen, die es für seine Entwicklung benötigt. Denn Eines ist sicher: Eine ausgeglichene, glückliche Mutter, die nicht stillt, ist besser als eine unglückliche Mutter, die die Brust gibt!

Spielend lernen - Funktionsspiele 0-2 Jahre

Funktionsspiele: Mit ca. 0-2 Jahren

Die früheste Form des Spielens ist das Funktionsspiel. Bereits der Säugling spielt mit seinen Fingern, entdeckt den eigenen Körper, spielt mit Gegenständen und auch mit Personen, die er manchmal sogar wie einen Gegenstand behandelt. Dabei stehen die Bewegungsvollzüge selbst im Mittelpunkt, der Gegenstand oder das Spielzeug an sich findet zunächst nur wenig Berücksichtigung.
Das Kleinkind übt bei dieser Spielform auch die Steuerung seiner Bewegungen (z.B. die Koordination des Sehens und Greifens, Festhalten und Loslassen usw.). Zunehmend gewinnt es dann neue Erfahrungen mit unterschiedlichem Material. Dieses äußert sich darin, dass die Gegenstände immer mehr ihrer Funktion entsprechend behandelt werden, dass also ein Ball gerollt oder auf Bausteine geklopft wird. Das Kind empfindet seine Tätigkeit als ausgesprochen lustvoll, und es wiederholt so viele Male unmittelbar hintereinander.
Diese Spielform entdecken Kinder spontan - aus Lust an der eigenen Bewegung, am "Funktionieren" eines Gegenstandes oder um ein interessantes Ereignis andauern zu lassen.
Kinder sind fasziniert von jedem kleinen Krümel und winzigen Flusen, die sie auf dem Fußboden entdecken, sie stecken alles in den Mund, um es zu "prüfen". Sie sind damit beschäftigt, ihre Finger in jeden Spalt und jedes Loch zu stecken, unter Tischen und Stühlen durchzukriechen, in Schränke zu klettern, Türen zu öffnen und zu schließen, Treppen hinaufzuklettern, Gegenstände fallenzulassen, mit einem Löffel auf Töpfe zu schlagen und so laute Geräusche zu produzieren. Mit diesen Handlungen erproben die Kinder ihre Kräfte und ihre Geschicklichkeit, sie lernen, ihre Hände und ihren Körper zu gebrauchen, sie im Spiel gezielt und geschickt einzusetzen, ihre Kraft zu dosieren.
Der Erwachsene hat hier lediglich die Aufgabe, mitzumachen, wenn er ins Spiel einbezogen wird. So freut sich ein Kind, das einen Ball weggeworfen hat, schon darüber, dass der Erwachsene ihm den Ball zurückholt; das Spiel "Wegwerfen - holen lassen" kann es unzählige Male wiederholen. Selten wird das Kind dabei des Spielens müde, eher jedoch der Erwachsene, dem es vielleicht schnell langweilig erscheint. Die Wiederholungen sind jedoch sehr wichtig für das Kind, weil es nur so seine eigenen Fähigkeiten und die Eigenschaften des Spielobjektes kennenlernt.
Im Funktionsspiel hat das Kind Freude an der unmittelbaren Tätigkeit; es entdeckt neue Fähigkeiten im Umgang mit sich selbst oder mit Gegenständen.
Auch in späteren Lebensjahren kann man noch Funktionsspiele beobachten. Sie treten vor allem in Form von Bewegungsspielen auf (Hüpfspiele, Seilspringen usw.).

Spielend lernen - Überblick

Ein Kind lernt beim Spielen. Es spielt jedoch nie, um zu lernen, sondern weil es Freude an seiner Tätigkeit empfindet.

Spielformen
ca. 0-2 Jahren: Funktionsspiele
ca. 2-4 Jahren und später: Konstruktionsspiele
ca. 2-4 Jahren: Fiktions-/Illusionsspiele
ca. 4-6 Jahren: Rollenspiele
ab ca. 5/6 Jahre: Regelspiele/Wettspiele

Die einzelnen Spielformen dominieren in ihrem Auftreten zwar in den angegebenen Altersstufen, sie verschwinden jedoch nicht im höheren Alter, sondern bleiben sogar noch bis ins Erwachsenenalter erhalten.

In den folgenden Posts werden wir alle Spielformen näher beschreiben.

Montag, 2. Februar 2009

Partizipative Kindererziehung

Der partizipative Erziehungsstil betont die partnerschaftliche und kooperative Komponente des Erziehungsprozesses. Es dominieren weder die Kinder noch die Erwachsenen die Erziehung. Vielmehr wird ein gegenseitiger Austausch und eine offene Abstimmung angestrebt werden.

Der partzipative Erziehungsstil beruft sich auf die Erkenntnis, dass Erziehung ohne gute Beziehung nicht möglich ist. Partizipative Erziehung ist die gemeinsame Absprache, das Aushandeln von Umgangsformen und Regeln mit Begründung und Erläuterung, mit dem Ziel beim Kind Selbständigkeit und Autonomie zu fördern und Leistungsfähigkeit und soziale Verantwortlichkeit zu stärken. Der Grundgedanke des partizipativen Erziehungsstils ist das "magische Zieldreieck der Erziehung". Es definiert drei pragmatische Pole der Erziehung, welche als Ziele zu verstehen sind. Am Pol der "Anerkennung" kommt es darauf an, dem Kind Wärme, emotionale Zuwendung und Akzeptanz zu zeigen. Am Pol der "Anregung" kommt es darauf an, Kindern positive Rückmeldungen zu geben, zugleich aber auch Impulse für eine Weiterentwicklung und Verbesserung des Entwicklungsstandes zu vermitteln. Am Pol der "Anleitung" kommt es darauf an, ein entwicklungsangemessenes, der Persönlichkeit des Kindes gerecht werdendes Ausmaß von klaren Vereinbarungen und Umgangsformen festzulegen. Günstig für die Entwicklung des Kindes ist ein gut dosiertes Ausmaß von Regeln mit klar festgelegten und begründeten Sanktionen, die bei Regelbruch sofort eingesetzt werden, so entwickelt sich das Gewissen und die innere Kontrolle des Kindes, welche zu Selbstdisziplin führt.

Dieses Modell der Erziehung ist nur umsetzbar, wenn die Eltern sich vorbildlich verhalten und zugleich offen für die Bedürfnisse und Interessen des Kindes sind. Durch diesen erzieherischen Prozess wird das Kind tagtäglich in seiner Entwicklung zu Selbständigkeit, Leistungsfähigkeit und Verantwortung angeregt.

Aus den obengenannten Gründen ist der partizipative Erziehungsstil der ethisch-moralisch vertretbarste und pädagogisch wirksamste. Er gibt Kindern die Möglichkeit, sich am Aufbau eines sozialen Regelsystems zu beteiligen, die Gestaltung des Umgangs miteinander und auch die Reaktion auf Verletzung der Umgangsregeln von sich aus mit zu beeinflussen und bei Konflikten eigene Lösungen zu finden und damit die eigene Persönlichkeit zu stärken

Kinder, die alles machen was die Eltern sagen gibt es wohl nicht. Das sollte allen Eltern bei der Erziehung Ihrer Kinder klar sein. Wäre es nicht langweilig wenn jedes Kind immer und sofort auf Kommando hören würde?

Sonntag, 1. Februar 2009

Informationen zu Kinderkrankheiten

Hier findet ihr Informationen zu einigen Kinderkrankheiten:
http://www.onmeda.de/krankheiten/kinderkrankheiten.html

Ärzte Hotline bei Krankenkassen

Bei der Techniker Krankenkasse (und bestimmt auch bei einigen anderen) können Ärzte angerufen werden und zu Problemen befragt werden. Das spart oft Zeit und Nerven. Fragen können natürlich nicht nur zu unseren Kindern gestellt werden. Die Hotline ist meines Wissens ständig besetzt.

Leo Lausmaus Online Spiele

http://www.lingoli.de/leo-lausemaus/spiele.html

Hier gibt's unter anderem ein sehr schönes Memory Online Spiel von Leo Lausemaus und einiges mehr. Besonders gut finde ich, dass zum Anfang des Spieles die Anzahl der Karten frei gewählt werden kann.

Memory Spiele fördern nicht nur die Konzentrationsfähigkeit unserer Kinder.

Kleiner Roter Traktor Online Spiele

Kleiner roter Traktor - Online Spiele

http://www.kika.de/fernsehen/a_z/k/kleinerrotertraktor/

Hier sind sehr schöne Memory Spiele vom Kleinen roten Traktor zu finden. Ausserdem gibt's es neben dem Traktor auch Jan, den großen Blauen, Flitzer, Schleppi zum online bemalen. Ein Bilderbuch und vieles mehr steht ebenfalls online zur Verfügung.

Video Kleiner Roter Traktor

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