Mittwoch, 4. Februar 2009

Spielend lernen - Konstruktionsspiele 2-4 Jahre und später

Aus den Funktionsspielen (mit ca. 0-2 Jahren) entwickeln sich allmählich die "Konstruktionsspiele". Das Kind baut, stapelt, steckt zusammen und nimmt auseinander; mit dem Spielmaterial geht es zunehmend sachgerechter um und beginnt, damit etwas zu schaffen, zu produzieren. So schiebt es eine Kiste nicht nur durch den Raum, setzt sich hinein oder versucht, auf sie zu steigen, sondern es beginnt, mit mehreren Kisten einen Turm zu bauen, einen Zug mit mehreren Waggons zu erstellen. Dies geschieht meistens gegen Ende des zweiten oder zu Beginn des dritten Lebensjahres. Mit zunehmendem Alter geht das Kind planvoller und kosequenter vor.
Die Konstruktionsspiele tragen dazu bei, Kenntnisse über Objekteigenschaften zu vermitteln, sowie das praktische Problemlösen und die schöpferischen Fähigkeiten zu entwickeln.
Gegen Ende der Vorschulzeit stellen sie die häufigste Spielform dar und nehmen während der Grundschulzeit noch weiter an Bedeutung zu.
Mehr und mehr tritt die Bewegung bei den spielerisch-konstruktiven Tätigkeiten in den Hintergrund und wird von der Vorstellung und Überlegung abgelöst.

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Video Kleiner Roter Traktor

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